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Alles völlig überflüssig!

Wissenschaftler sind sich einig, dass es enorme ökologische, wirtschaftliche und soziale Auswirkungen haben wird, sollten die aktuellen hohen Kahlschlags Zahlen nicht reduziert werden. Als Gegenmaßnahme fordern sie neben einem Rodungsstop auch das Aufforsten bereits degradierter Flächen.

Worin besteht das wirtschaftliche Problem?

Der Regenwald, mit seinen indigenen Bewohnern, mit einer unglaublichen Anzahl seltener Pflanzen– und Tierarten, seiner Biodiversität, seiner einzigartigen, ursprünglichen Schönheit, hunderttausende Jahre alt, wird abgeholzt und niedergebrannt um Soja und Palmöl zu produzieren.

Der Ertrag der landwirtschaftlichen Nutzung liegt im Mittel bei ca. 100 USD pro 1000 m2

100 USD pro Jahr pro 1000 m2!

Diese banale Zahl ist DAS Problem und gleichzeitig die Motivation, um alles niederzubrennen und einzuebnen.

Das wollen wir definitiv verhindern!

Was ist die Aufgabe?

Identifikation einer ökohumanen und parallel wirtschaftlichen Lösung unter Berücksichtigung der:

  • Zukunftssicherung der Menschen unter Sicherung ihres indigenen Status

  • Schonenden Nutzung des Regenwaldes, Erhalt der Biodiversität

  • Produktentwicklung vor Ort mit größt möglicher Wertschöpfung bei zeitgleicher Wirtschaftlichkeit

  • Projektentwicklung und Aufbau der Produktion von indigenem medizinischem Honig direkt vor Ort

Die indigenen Ureinwohner sind Experten der Imkerei und Bienenzucht. Sie nutzen die kleinen Bienen der Rasse Melipona, einer stachellosen Mini-Biene. Diese Biene produziert während ihrer Bestäubungsleistung, in Verbindung mit der einzigartigen Pflanzenvielfalt und bestimmten Blumen und Baumarten in diesem Bereich des Regenwalds, ein Enzym, dass im Honig zur Heilreaktion bei Einnahme oder äußerer Anwendung führt, bekannt als MGO.

Aber die Melipona Bienen sind in Gefahr!

Die Melipona-Biene, die den rohen Honig produziert, erleidet durch die Zerstörung des Ökosystems einen großen Schaden für ihr Überleben. Dadurch müssen immer mehr, vor allem junge Ureinwohner den Honigsektor verlassen.

Der wirtschaftliche Hintergrund.

Der Verkaufspreis pro Kilo medizinischem Honig vor Ort liegt bei ca. 20 €. In Europa, je nach Menge des Wirkstoffes MGO, ab 150 € pro Kilo. Wird der Honig in eine 20 ml Tube gefüllt und vorab antibakteriell behandelt, wird er in Europa zwischen 500 -800 EUR pro Kilo gehandelt.

Pro Hektar können vergleichsweise 100 kleine Melipona Bienenvölker arbeiten und wirken. Eine Imkerfamilie kann in Bolivien problemlos einen Hektar betreuen. Die Bienen produzieren pro Jahr mit ihrem Volk jeweils mindestens 200 Kilo Med-Honig pro Hektar.

Das aktuelle Einkommen eines indigenen Imkers liegt zurzeit bei ca. 100 USD pro Jahr.

Er hat deshalb nicht das Kapital für die Ausstattung von mindestens zehn Bienenstöcken und zusätzlich fehlt ihm der Zugang zum europäischen Absatzmarkt. Beides können wir im Rahmen des ökohumanen Ansatzes gewährleisten.

Wie sieht die Lösung aus?

Wir planen mit der Genossenschaft 1.600 Hektar Regenwald mit der Option auf weitere 3.600 Hektar zu erwerben und siedeln bis zu 50.000 Bienenvölker an.

Die ersten Bienenstöcke wurden bereits aufgestellt. Dieses Jahr werden zusätzlich weiterentwickelte Bienenstöcke integriert. Diese sind in der Anschaffung zwar etwas teurer, jedoch bei der Honiggewinnung für den einheimischen Imker weniger zeitintensiv.

Bei 1.600 Hektar ergibt sich jährlich ein kalkulierter Überschuss für den kontinuierlichen Aus- und gleichzeitigem Neuaufbau des Ökosystems von
32 Mio. EUR!

Bei der Bewirtschaftung von 1 Hektar Regenwald und Erhaltung des Amazonas Ökosystems ergibt sich für die einheimischen Familien ein vierfaches Jahreseinkommen und damit eine enorme Verbesserung der Lebensumstände!

Ein ökohumanes Vorgehen ist damit deutlich wirtschaftlicher als die vernichtende Vorgehensweise der Brandrodung.

Lasst uns gemeinsam den Menschen und der Umwelt helfen.

Zusätzlich CO2 kompensieren und klimaneutral werden!

Warum ist Klimaschutz für uns und unsere Kinder so wichtig?

Der Klimawandel, einhergehend mit der Erderwärmung, ist bereits heute in Europa aber auch in fernen Regionen sichtbar. Jeder spürt die Gefahr, die Klimaveränderungen bedeuten werden. Lange Trockenperioden mit Wasserknappheit, Unwetter und Einflüsse auf Meeresströmungen oder die Gletscherschmelzen künden gravierende Folgen an. Es bleibt immer weniger Zeit, wirklich etwas gegen die Erderwärmung zu tun.

Daher lautet unsere Devise: „Klimaschutz – Heute und Jetzt“. Jeder Unternehmer und jede Privatperson kann seinen Beitrag leisten und die Ursachen für die Klimaveränderungen eindämmen. Ansonsten werden die Klimafolgen von heute für unsere Kinder und Enkel zur Klimakatastrophe.

Unser Anspruch ist Klimaschutz mit Wachstum und Gewinn für alle.

Klimaschutz wird ein Teil der Wertschöpfungskette.